Neuigkeiten

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19.06.17
Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Bundestagsfraktion Die Linke zur Lent-Kaserne (ROW), Antwort PSt Brauksiepe vom 15. Mai 2017 an MdB Jelpke, PM U. Jelpke v. 17. Mai 2017; weitere Artikel zum Thema, siehe insbesondere: "Schlimmes Versagen" (19.06.2017)
07.05.17

"Die Wehrmacht ist in keiner Form traditionsstiftend für die Bundeswehr" - ???
Pressemitteilung der Initiative falsche Glorie vom 4. Mai 2017; Weiteres zum Thema

 

24.04.17

Initiative gegen falsche Glorie fordert neues Lent-Gutachten. Pressemitteilung.
Aktuelle Ergänzung: BT-Drs. 18/11961 vom 19.04.2017

 

22.02.17

Protest: Campact-Appell für Abrüstung unterstützen. Hintergrund:
SIPRI: Weltweiter Waffenhandel erreicht neuen Höchststand
Süddeutsche Zeitung vom 20. Februar 2017 (pdf-Datei)

 

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Bundesvereinigung Opfer der NS-Militärjustiz e.V.

Gemeinnützig anerkannter Verein

         c/o Schriftführer im Vereinsvorstand Günter Knebel,
       28215 Bremen, Ludwigsburger Str. 22, Tel.: 0421/374557 
E-Mail: info@bv-opfer-ns-militaerjustiz.de

              Bankverbindung: Sparkasse Bremen, Konto Nr. 15145915; BLZ 29050101
                            IBAN: DE32290501010015145915, BIC: SBREDE22XXX
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 Aktuelle und künftige Aufgaben der Bundesvereinigung


Die Bundesvereinigung Opfer der NS-Militärjustiz wurde 1990 als Zusammenschluss von betroffenen Opfern gegründet. Der eingetragene Verein hat den Zweck, bundesweit für die gesellschaftliche Rehabilitierung und die materielle Entschädigung der Opfer der Militärjustiz unter dem Nationalsozialismus einzutreten.

Ludwig Baumann

 

Der ehrenamtliche Vorstand der Bundesvereinigung, geleitet von Ludwig Baumann (Bremen), der wissenschaftliche Beirat, Ehren-Vorsitzender Prof. Dr. Manfred Messerschmidt (Freiburg), unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Wolfram Wette (Freiburg) und die Mitglieder der Bundesvereinigung, die von überlebenden Opfern der NS-Militärjustiz gegründet wurde, engagieren sich für diese Ziele.
1998 wurde die rechtliche Rehabilitierung der Kriegsdienstverweigerer und Wehrkraftzersetzer erreicht, im Jahr 2002 die pauschale Rehabilitierung der Wehrmachtdeserteure.* Der Deutsche Bundestag hat am 8. September 2009 auch die wegen >Kriegsverrat< verurteilten Opfer der NS-Wehrmachtjustiz pauschal rehabilitiert.**

 

* vgl. Wette in ZfG 2004  / ** vgl. BT-Protokoll, Top 3, S. 26362-26368 (S.70-76 von 84 Seiten); Beschlussempfehlung; Protokoll der Anhörung vom 5. Mai 2008; Buchtipp >Kriegsverrat< mit allen Dokumenten zur Parlamentarischen Debatte.


Ludwig Baumann (© Kappa Photo, Berlin)

 

 

Bei aller Zufriedenheit über diese - freilich viel zu späte - Aufhebung des Unrechts der Wehrmachtjustiz bleiben für die Bundesvereinigung folgende Aufgaben:



  • Weitere wissenschaftliche Aufarbeitung des Unrechtscharakters der Wehrmachtjustiz, insbesondere biografische Studien zu Opfern und Tätern

  • Archivierung und Dokumentation des Kampfes für Rehabilitierung; herausarbeiten von Beiträgen, die zu Friedensengagement ermutigen

  • Einfordern eines würdigen Gedenkens der Opfer der NS-Militärjustiz im Rahmen staatlicher Erinnerungskultur

  • Gewährleistung von Information und Beratung für noch lebende NS-Opfer und deren Angehörigen

Zur Begründung im Einzelnen