Neuigkeiten

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14.02.12
Stellungnahme der Bundesvereinigung vom 31. Januar 2012 zu den bekannt gewordenen Plänen, eine Sondergerichtsbarkeit für Soldat/innen in Auslandseinsätzen einzuführen: Brief an die Vorsitzenden der Bundestagsfraktionen (Zusammenfassung); im Einzelnen an CDU/CSU, FDP, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke. Zum Hintergrund: BV-Stellungnahme vom 16.12.11 und Vortrag von Dr. Rolf Surmann während der Mitgliederversammlung 2011. Der BMJ-Referentenentwurf (v.25.01.12).
27.01.12

Hinweise auf Gedenkveranstaltungen erreichten uns aus folgenden Orten:
Bremen, Hamburg, Waldkirch b. Freiburg und Ulm.
Des weiteren ein Hinweis auf den Zug der Erinnerung.

 

13.01.12
Ausstellung und Aktivitäten im Januar/Februar 2012 zum Thema Wehrmachtjustiz in Hamburg.
Weitere Hinweise und Nachlese zur Veranstaltung in Neuengamme, 17.-19. November 2011.
28.12.11

Appell, eine neue Militärgerichtsbarkeit zu verhindern. Stellungnahme der Bundesvereinigung/Pressemitteilung vom 16.12.2011. - Erklärung des Europäischen Büros für KDV (EBCO) vom 22.12.2011: Protest gegen Militärgerichtsbarkeit für KDVer.  

24.12.11

Medienberichte anlässlich des 90. Geburtstags am 13. Dezember 2011
Visuelle Impressionen (6'24'') von der Geburtstagsfeier

 

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Bundesvereinigung Opfer der NS-Militärjustiz e.V.

Gemeinnützig anerkannter Verein

28757 Bremen Aumunder Flur 3 A Telefon und Fax 0421 665724

              Bankverbindung: Die Sparkasse in Bremen, Konto Nr. 15145915
BLZ 29050101
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Gedanken zu aktuellen und künftigen Aufgaben der Bundesvereinigung


Die Bundesvereinigung Opfer der NS-Militärjustiz wurde 1990 als Zusammenschluss von betroffenen Opfern gegründet. Der eingetragene Verein hat den Zweck, bundesweit für die gesellschaftliche Rehabilitierung und die materielle Entschädigung der Opfer der Militärjustiz unter dem Nationalsozialismus einzutreten.

Ludwig Baumann

 

Der ehrenamtliche Vorstand der Bundesvereinigung, geleitet von Ludwig Baumann (Bremen), der wissenschaftliche Beirat unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Manfred Messerschmidt (Freiburg) und die Mitglieder der Bundesvereinigung, die von überlebenden Opfern der NS-Militärjustiz gegründet wurde, engagieren sich für diese Ziele.
1998 wurde die rechtliche Rehabilitierung der Kriegsdienstverweigerer und Wehrkraftzersetzer erreicht, im Jahr 2002 die pauschale Rehabilitierung der Wehrmachtdeserteure. Der Deutsche Bundestag hat am 8. September 2009 auch die wegen >Kriegsverrat< verurteilten Opfer der NS-Wehrmachtjustiz pauschal rehabilitiert.

 

 

Ludwig Baumann (© Kappa Photo, Berlin)

 

 

 
Bei aller Zufriedenheit über diese - freilich viel zu späte - Aufhebung des Unrechts der Wehrmachtjustiz bleiben für die Bundesvereinigung folgende Aufgaben:

  • Weitere wissenschaftliche Aufarbeitung des Unrechtscharakters der Wehrmachtjustiz, insbesondere biografische Studien zu Opfern und Tätern
  • Archivierung und Dokumentation des Kampfes für Rehabilitierung; herausarbeiten von Beiträgen, die zu Friedensengagement ermutigen
  • Einfordern eines würdigen Gedenkens der Opfer der NS-Militärjustiz im Rahmen staatlicher Erinnerungskultur
  • Gewährleistung von Information und Beratung für noch lebende NS-Opfer und deren Angehörigen

Zur Begründung im Einzelnen